3. April 2020

Was können SEO-Plugins und wofür sind sie gut?

Was können SEO-Plugins und wofür sind sie gut?

3. April 2020

geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Websites auf Basis eines Content Management Systems sind standardmäßig und logischerweise auf den Funktionsumfang des jeweiligen Systems beschränkt. Dabei bleibt es aber in den seltensten Fällen, denn die beliebtesten CMS (allen voran WordPress) können mit sogenannten Plugins um fast jede vorstellbare Funktionalität erweitert werden (siehe hierzu auch: Wann lohnt sich ein Content Management System?).

Ab einem gewissen Punkt sind das recht individuelle Anforderungen wie zum Beispiel ein Veranstaltungskalender oder eine Bewertungsfunktion, die sicherlich nicht für jede Website relevant sind. Anders sieht es bei grundlegenderen Erweiterungen aus, zu denen oft eins der diversen verfügbaren SEO-Plugins gehört. Diese Tools zur Suchmaschinenoptimierung gehören in der Regel zu den am weitesten verbreiteten Add-Ons. Bei WordPress beispielsweise werden „Yoast SEO“ und „All in One SEO Pack“ besonders häufig eingesetzt. Beide sind neben anderen Optionen kostenlos im Plugin-Directory verfügbar. Eine kostenpflichtige, aber dennoch ebenfalls oft empfohlene Alternative stellt „wpSEO“ dar.

Ein SEO-Plugin wie „Yoast SEO“ liefert hilfreiche Tipps zur Optimierung eigener Beiträge.
Ein SEO-Plugin wie „Yoast SEO“ liefert Laien durchaus hilfreiche Tipps zur Optimierung eigener Beiträge.

Welches Plugin das geeignete für das entsprechende Projekt ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, denn dabei spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Grundsätzlich sind sich aber alle SEO-Plugins zwangsläufig relativ ähnlich. Wichtig ist vor allem: Sie nehmen dem Anwender die Optimierung seiner Website nicht ab, sondern geben dazu nötige Hilfestellungen und Tipps. Das betrifft zum Beispiel ganz grundlegende Aspekte wie die Länge des Textes oder eine passende Überschrift. Darüber hinaus werden aber auch tiefergehende Details beleuchtet, etwa die quantitative Verwendung des jeweiligen Keywords und die Länge und Struktur einzelner Sätze.

SEO-Plugins geben Tipps, keine Befehle

Allerdings sollte man nicht zwangsläufig versuchen, alle Hinweise des jeweiligen Plugins mit aller Macht umzusetzen. Manchmal funktioniert das aus unterschiedlichen Gründen nicht und unter Umständen passen nicht alle Tipps zur Ausrichtung der eigenen Website. Ein persönlicher Blog mit ganz eigenem Stil wird seine Besucher vermutlich ohnehin primär über andere Kanäle akquirieren als über Suchmaschinen – auf eine allzu penible Optimierung könnte man in dem Fall zugunsten der persönlichen Note auch mal verzichten.

Anders sieht es bei weniger subjektiven Portalen aus, die über ein bestimmtes Thema informieren möchten. Diese sind wesentlich stärker auf gut strukturierte Texte angewiesen, mit denen ein weitaus größeres Publikum über Suchmaschinen zu erwarten ist. Hier ist es also durchaus sinnvoll, die Tipps des SEO-Plugins zu beherzigen und sich gegebenenfalls zusätzliche Arbeit zu machen, um doch nochmal ein paar Sätze neu zu formulieren, zu kürzen oder um das anvisierte Keyword zu ergänzen. Letztlich gilt also unabhängig von der Wahl des eingesetzten Plugins zur Suchmaschinenoptimierung: Die „echte“ Arbeit nimmt einem keins davon ab.